ALPENLOFTS – DER GROSSE BLICK

Auf der einen Seite die unverrückbaren Alpen, auf der anderen das Ankommen in diesen großzügigen Chalets, direkt aus einer schnellen, mobilen Welt. In großzügigem, offenen Stil ist es Ike und Evelyn Ikrath gelungen, diese zwei Welten in Form von fünf loftartigen Alpenlofts zu verbinden. Die hellen Holzhäuser mit unterschiedlichem Innenleben liegen in den Hang eingebettet, so passend und unaufdringlich, als wären die Berge, Wälder und Täler ihre Bauherren. Sie sind stark in ihrem inneren Ausdruck und lassen gleichzeitig die ganze Welt der Gasteiner Berge herein. Der große Blick in eine großartige Bergwelt.

Man ist versucht, den Stil mit Minimalismus in Verbindung zu bringen, erkennt aber schnell, dass ihm dieser Begriff nicht gerecht wird. Vielmehr wurde hier etwas konsequent einfach gestaltet. Und darin liegt eine überraschende, willkommene Vielfalt und Kraft.

Die zweigeschossigen Lofts offenbaren keine Fremdenzimmer, sondern Wohnungen für Menschen, die ankommen wollen. Ursprünglich plante der Architekt Ike Ikrath übrigens hier nur sein eigenes Privathaus zu bauen. Wie so oft, kam es anders. Gut so.

Es ist ein Anblick von durchgehenden Terrassen oder durch großzügige Glasfassaden, die wie masselose Lichtvorhänge wirken. Was man hier aus allen Schlafzimmern und Wohnräumen in drei Richtungen sieht, wird auch im Innenraum erlebt, ein Zustand, der die hektische Welt auf Stand-by-Modus schält.

Für die Alpenlofts wurden ausnahmslos natürliche Baustoffe verwendet. Zum Einsatz kamen unbehandelte Lärche, weissgeölte Fichte, oder Rauriser Naturstein ganz aus der Nähe. Es wurde gelaugt, geseift, geölt und gestreichelt, was das Zeug hält. Beheizt wird über den Fußboden, in einigen Chalets kommt die Wärme kommt aber auch aus den Durchsichtskaminen, in denen es wunderbar knackt und lodert.

Ausgestattet sind die meisten Lofts mit Geschirr vom finnischen Designklassiker Iittala, die Küchengeräte sind von Miele, die Fernseher von Löwe, die Sanitärgerätschaften von Laufen, es gibt Sessel von Charles und Ray Eames, Lampen von Josef Frank, der seinerzeit schon Leute wie Cary Grant einrichten durfte. Man sieht, auch in Sachen Alltagsgerätschaften steht Konsequenz im Vordergrund.

Die fünf Häuser mit den Namen Madero, Tessa, Rosa, Ed und Camillo heißen eher Bewohner, denn Gäste willkommen, denn flugs fühlt man sich in diesen Wänden zuhause. Sie ermöglichen es, der Zeit ein Schnippchen zu schlagen. Errichtet wurden sie für Rudelmenschen und Familien ebenso wie für Zeitgenossen, denen danach ist, sich zurückzuziehen, ohne das Gefühl zu haben, sich zu verstecken.

Sieht nett aus.
Habt ihr vielleicht

Personen